Erinnerung im Dialog – Intergenerationelle Gedenkstättenfahrt
Fahrt des AWO Jugendwerks

In Zeiten in denen menschenfeindliche Äußerungen zunehmen und demokratische Werte in Bedrängnis geraten, ist das Lernen aus der Geschichte des Nationalsozialismus und Holocaust besonders wichtig. Gedenkstätten als Ort des Gedenkens und außerschulischer Lernort leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Erinnerung an die Opfer von Nationalsozialismus und Holocaust. Das Jugendwerk der AWO Hessen-Süd veranstaltet daher einmal jährlich eine Gedenkstättenfahrt.

Im Oktober 2019 führt die Fahrt in das ehemalige KZ Sachsenhausen und nach Berlin, wo verschiedene Gedenkorte und Institutionen besucht und die jüdische Geschichte und Gegenwart der Stadt kennengelernt werden.

Das Besondere an dieser Gedenkstättenfahrt: es sind Jugendliche und ältere Menschen eingeladen, gemeinsam über den Nationalsozialismus und den Holocaust und seine Nachwirkungen zu sprechen. In Workshops und Veranstaltungen wird neben den Themenfeldern Antisemitismus, System Konzentrationslager und Erinnerungskultur vor allem auch die Frage „Was hat das mit mir zu tun?“ von den Teilnehmenden gemeinsam diskutiert. Durch den Austausch zwischen den Generationen, können neue Perspektiven kennengelernt und ein Austausch über die Bedeutung der Vergangenheit für die Gegenwart und die Zukunft geführt werden.

Die Gedenkstättenfahrt möchte den Dialog zwischen den Generationen über den Holocaust und seine Nachwirkungen fördern, Familienangehörige können sich gerne zusammen anmelden.

Die Fahrt kann voraussichtlich als Bildungsurlaub anerkannt werden.

 

Datum: 05.10. - 11.10. 2019

Ort: Oranienburg und Berlin

Preis: bis 27 Jahre 90 Euro, ab 27 Jahren 320 €

Alter: 16 bis 100 Jahre

An- und Abreise per Bahn, Unterkunft in Zweierzimmern, Halbpension und Programm sind inkludiert. Informationen und Anmeldungen beim Jugendwerk der AWO Hessen-Süd unter internationales@jw-awo.de und 069/8300556 103.